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Ein
Fall aus der Praxis:

Bild
1 zeigt ein Röntgenbild mit perfekt erscheinender
Wurzelfüllung
Bild
2 zeigt den Zahn 11 nach der Extraktion: Die Verfärbung
stammt
- von
den toxischen Zerfallsprodukten des körpereigenen
Eiweisses (=Leichengift)
- vom
toxischen Hydrogen-Sulfid (H2S, Schwefel-Wasserstoff)
des bakteriellen Stoffwechsels

Alle
diese Informationen werfen die Frage auf: Werden
alle endodontisch behandelten Zähne über einen
bestimmten Zeitraum Träger von chronischen Infektionen?
Antwort:
Ja!
Frage
andersherum formuliert: Ist es möglich, totes
Gewebe im Mund unter sterilen Bedingungen zu halten
um das Wachstum von Bakterien zu verhindern?
Antwort: Nein!
Mit
den Worten eines amerikanischen Zahnarztes: "Ein
Wurzelkanal ist wie ein leeres Haus: Egal wie gut man
es verschließt, früher oder später werden
die Ratten reinkommen."
Frage:
- Können
mikrobielle Belastungen - wie die oben zitierten Bakterien
- als chronische Belastungsfaktoren dienen, indem
sie zellschädigende Toxine und giftige Stoffwechselprodukte
in andere Bereiche des Mundes verbreiten und dadurch
Probleme auslösen?
- Kann
die Ausbreitung dieser Bakterien und ihrer Gifte ein
mögliches Risiko für diese systemische Gesundheit
des Patienten darstellen?
Die
Antwort auf diese Frage aufgrund der nachfolgenden zitierten
Untersuchungen ist: Ja !
Frage:
- Kann
ein Röntgenbild diese zellschädigenden Toxine
zeigen?
Die
Antwort auf diese Frage muss sein: Nein !
Schlussfolgerungen:
1.
Obwohl aller Wahrscheinlichkeit nach viele wurzelgefüllte
Zähne Bakterien beherbergen, könnte sowohl
die Anwesenheit der Bakterien im Zahn, als auch die
Toxine, die diese Bakterien über ihren Stoffwechsel
abgeben die Gesundheit des Patienten beeinträchtigen.
2. Wenn dies wahr ist, dann wäre es wünschenswert,
wurzelgefüllte Zähne nach der Menge der
in ihnen enthaltenen Gifte differenzieren und diagnostizieren
zu können.
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