Gibt es Fokalinfektion?
 Gibt es Bakterien in toten und wurzelbehandelten Zähnen?
 Ist die Desinfektion des Wurzelkanalsystems möglich?
 Zeigt das Röntgenbild was wirklich vorgeht?
 Zeigt das Röntgenbild zellschädigende Toxine?
 Gibt es eine Methode zum Nachweis der Zahn-Toxine?
 Der Irrtum der "Wissenschaft"
 Die Wirkung eines wurzelgefüllten Zahnes auf andere Organe
 
 

Zeigt das Röntgenbild was wirklich vorgeht?

Das Kontroll-Röntgenbild ist der einzige Maßstab zur Beurteilung eines toten/wurzelgefüllten Zahnes.

Frage:

  • Ist röntgenologische Unauffälligkeit ein Beweis für das Fehlen apikaler Entzündung?
  • Ist die Abwesenheit eines röntgenonologisch sichtbaren Prozesses, gleichbedeutend mit der Abwesenheit einer chronischen Entzündung?
  • Was sagen internationale Studien dazu?

1. Röntgenologische und histologische Befunde an den Wurzelspitzen wurzelgefüllter Zähne bei Toten.
Green et al., (1997). Radiographic and histological periapical findings of root canal treated teeth in cadaver. Oral Surg. Oral Med. Oral Pathol. Oral Radiol.Endod.83:707-711.

Zusammenfassung:
Von den 19 erhobenen Befunden erschienen 5 (=26%) radiographisch unauffällig, zeigten aber dennoch histologische Entzündungszeichen.

2. Lin et al., (1992). Journal of Endodontics 18:625-627.

Zusammenfassung:
...diese Gebiete enthielten häufig Bakterien und entzündetes oder nekrotisches Gewebe, obwohl die Wurzelkanalfüllung radiographisch makellos war.
Darüber hinaus sind nicht alle periradikulären Entzündungen röntgenologisch diagnostizierbar und ein hoher Prozentsatz ist asymptomatisch.

3. Samuel Seltzer, B.A., D.D.S.
Department of Endodontology, School of Dentistry,
Temple University, Philadelphia, PA
Journal of Endodontics (1999)25:818-822
(1999)25:818-822.


Zusammenfassung:
Die Ergebnisse dieser Studie erhärten, dass wenigsten die Hälfte der Proben eine chronische periapikale Entzündung aufwies, wovon einige der Entzündungen in dem periapikalen Gewebsbereich erst 30 Monate später entdeckt wurden. Unsere Untersuchungen stimmen überein mit denen von Brynolf (Odontol. Rev., 1967), der berichtete dass nur 7% der endodontisch behandelten Zähne vollständig ausheilten.
In acht der 14 Proben (=57%) wurde Füllmaterial über den Apex hinaus gefunden, Diese Überfüllungen verursachten regelmäßig eine entzündliche Antwort. Unsere Beobachtungen bestätigen die von Brynolf (Odontol. Rev., 1967), dass das apikale Hauptforamen selten mit dem röntgenologischen Apex des Zahnes übereinstimmt.

4. Brisman, Brisman and Moses (2001). JADA 132:191-195.:

Zusammenfassung:
1. Ein unauffälliger Zahn der auf einer periapikalen Röntgenaufnahme normal erscheint lässt normalerweise den Schluss zu das die Wurzelbehandlung erfolgreich war.
2. Es konnte jedoch gezeigt werden, dass auch wenn eine periapikale Region röntgenologisch unauffällig ist, unsichtbare Mikroorganismen vorhanden sein können.
3. Zahnärzte sind demnach nicht in der Lage die Sterilität einer Zahnwurzel festzustellen.
4. Deshalb kann durchaus ein unauffälliger endodontisch behandelter Zahn eine chronische Infektion beinhalten.

 

 
   
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Zum Thema Tote Zähne und Wurzelfüllungen informiert Sie:
www.dr-lechner.de
 

Hinweis: Diese Informationen ersetzen kein ärztliches Aufklärungsgespräch; sie beziehen sich auf ein Thema, das in Medizin und Zahnheilkunde kontrovers diskutiert wird.